ABMAHNUNG WEGEN FILESHARINGS ERHALTEN?

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Sie haben eine Abmahnung wegen Filesharings erhalten?

1. Bitte behalten Sie Ruhe und

2. geben Sie keine unüberlegten Erklärungen an die Gegenseite ab.

3. Kontaktieren Sie uns als spezialisierte Kanzlei für Ihren Fall.

 

Wir beraten Sie umfassend und besprechen mit Ihnen die weiteren notwendigen Schritte. Wir helfen Ihnen bundesweit – unkompliziert und schnell. Gerne können Sie eine unverbindliche Erstanfrage an uns stellen, bei der wir Ihnen eine Einschätzung Ihrer Lage geben können.

Was ist überhaupt eine Abmahnung?

Eine Abmahnung ist eine Aufforderung eine Rechtsverletzung, wenn auch nur behauptet, in Zukunft zu unterlassen. Sie zeigt also eine Rechtsverletzung an. In der Regel wird gleichzeitig mit ihr ein außergerichtlicher Unterlassungsanspruch geltend gemacht. Eine Abmahnung hat eine Warnfunktion und soll ein gerichtliches Verfahren vermeiden.

Abmahnungen werden in der Regel von einem Rechtsanwalt bzw. einer Kanzlei für den Rechteinhaber geschrieben. Meist wird vorgeworfen, dass Musik, Filme, Computerspiele oder Bilder im Rahmen von Tauschbörsen oder sog. P2P-Netzwerken heruntergeladen oder öffentlich zugänglich gemacht wurden. Auch treten vermehrt Abmahnungen im Zusammenhang mit dem Herunterladen von dem Fernsehprogramm von SKY Deutschland auf.

Im Schreiben wird die konkrete Urheberrechtsverletzung (Datum, Dateiname und Dateigröße) erläutert, die Ihnen vorgeworfen wird.
Die Abmahnung enthält zudem eine Aufforderung eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Als Vergleichsangebot wird die Zahlung eines pauschalen Schadensersatzes und der Anwaltsgebühren aufgeführt. Zudem wird eine sehr kurze Frist zur Abgabe der Unterlassungserklärung und der Zahlung gesetzt.

Sie haben eine Abmahnung bekommen – was ist zu tun?

Jeder Fall ist etwas unterschiedlich gelagert. Deshalb

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Zunächst sollten Sie Ruhe bewahren. Zahlen Sie und unterschreiben Sie zunächst nichts.

Der Abmahnung liegt ein zusätzliches Schreiben bei: die Unterlassungserklärung.
In dieser Erklärung werden Sie aufgefordert Rechtsverstöße in Zukunft gegenüber dem Rechteinhaber zu unterlassen. Egal ob Sie tatsächlich die Urheberrechtsverletzung begangen haben oder nicht, sollte eine solche Erklärung niemals ohne Prüfung durch einen Rechtsanwalt unterschrieben werden. Die Unterlassungserklärung enthält ein Schuldeingeständnis. Haben Sie dieses einmal unterschrieben, so sind Sie verpflichtet die Kosten der Abmahnung und Schadensersatz zu zahlen. Dies zieht oft hohe Zahlungen nach sich. Mit der Unterschrift erkennen Sie nämlich die Forderungen der Gegenseite an. Diese Unterzeichnung können Sie nicht mehr rückgängig machen.
Die Reichweite einer solchen Unterlassungserklärung lässt sich für einen juristischen Laien in den meisten Fällen nicht abschätzen.

Darum ist es notwendig, mit einem Rechtsanwalt vor Unterzeichnung einer solchen Erklärung Rücksprache zu halten.Wir können Ihnen eine beiliegende Unterlassungserklärung und ihre Folgen verständlich erklären.

Es empfiehlt sich in den meisten Fällen jedoch immer eine sogenannte modifizierte Unterlassungserklärung abzugeben. Wir setzen dabei eine neue Unterlassungserklärung für Sie auf, die Ihren Interessen umfassend Rechnung trägt und für Sie das beste Ergebnis ermöglicht.

Hohe Summen werden gefordert – oft unberechtigt

Die Zahlung zu der Sie in der Abmahnung aufgefordert werden, setzt sich meist aus Rechtsanwaltskosten der Gegenseite und einer Summe für den Rechteinhaber zusammen. Man
spricht hier von Schadensersatz. Die geforderte Summe wird in der Regel pauschal angegeben.
Vielfach sind diese Kosten jedoch weit überzogen. So werden zum Beispiel Summen eingefordert, die sich gerichtlich nicht durchsetzen lassen würden. Eine eigene Überprüfung, inwieweit solche Kosten gerechtfertigt sind, lässt sich oft nicht durchführen.
Auch hier können wir Ihnen helfen eine realistische Kosteneinschätzung zu erhalten und die zu zahlenden Kosten zu senken.

Am Besten kontaktieren Sie auch nicht die Gegenseite.

Stellen Sie keinen Kontakt – weder zum Rechteinhaber, noch zu dem beauftragten Anwalt – her. Auch telefonische Nachfragen Ihrerseits sollten unterbleiben.

Das hat den Grund, dass in solchen Gesprächen erfahrungsgemäß unbewusst Informationen preisgegeben werden. Die rechtlichen Folgen, die unüberlegte Aussagen haben, lassen sich von den Betroffenen schwer abschätzen. Einmal getätigte Aussagen lassen sich auch nicht wieder rückgängig machen. Solche Aussagen kann die Gegenseite dann in einem eventuellen Prozess gegen Sie verwenden.

Lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt helfen. Dieser übernimmt dann für Sie die komplette Korrespondenz, vor allem den gesamten Schriftverkehr. So vermeiden Sie unüberlegtes Handeln, das für Sie negative Folgen haben könnte.

Sie haben gar nichts gedownloadet – auf keinen Fall untätig bleiben!

Auch wenn Sie gar nicht die Ihnen vorgeworfene Urheberrechtsverletzung begangen haben, dürfen Sie nicht einfach untätig bleiben und abwarten. In solchen Fällen lässt sich ein unberechtigter Anspruch am Besten durch einen Anwalt abwehren.

Aber auch wenn Sie selber gar nichts heruntergeladen haben, kann eine Haftung nach den Grundsätzen der Störerhaftung in Frage kommen. Das heißt Sie haften auch unter Umständen dann, wenn Sie selbst nicht Täter der Urheberverletzung sind. Dies ist dann der Fall, wenn Verletzungen von zumutbaren Prüf- oder sonstigen Pflichten zu der Urheberrechtsverletzung beigetragen haben.

Wann kommt eine solche Haftung in Frage?

Zum einen wenn kein ausreichender Schutz Ihres Internetanschlusses vor dem Zugriff durch Unbekannte vorhanden war, und zum anderen, wenn Prüfpflichten gegenüber berechtigten Nutzern des Anschlusses verletzt wurden. Oft kommt dies vor, wenn Kinder diese Downloadsgetätigt haben. Nur weil ein Download von einem minderjährigen Kind begangen wurde, entfällt grundsätzlich nicht die Haftung der Eltern.
Die Rechtsprechung in Bereich Störerhaftung ist für den Rechtsunkundigen schier unüberschaubar. Hier lohnt es sich einen spezialisierten Anwalt aufzusuchen, der Ihnen helfen kann Ihren Fall zu beurteilen.

Was genau ist zu tun?

  • Bewahren Sie Ruhe
  • Nichts unterschreiben
  • Zahlen Sie auf keinen Fall
  • Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf
  • Da in den Abmahnungen häufig sehr kurze Fristen gesetzt sind, sollte eine Kontaktaufnahme unverzüglich erfolgen
  • Wir können Ihnen eine erste Einschätzung zu Ihrem Fall geben
  • Anschließend können wir erste Schritte gegen die Abmahnung einleiten
  • Natürlich besprechen wir jedes Vorgehen mit Ihnen und erläutern Ihnen, waswarum erfolgen sollte

Wir beraten Sie gerne unverbindlich – auch bundesweit – in Fällen rund um das Thema Abmahnung. Gerne können Sie uns auch Ihre Abmahnung zukommen lassen, so dass wir die Unterlagen in Ruhe prüfen können.

Kontaktieren Sie mich bei rechtlichen Fragen!
Telefon: 030 8827978 oder über Email: info@ra-kantor.de